Kreisbereitschaft II übt in Stade

Zu einer groß angelegten Übung rückte am Freitagnachmittag die Kreisbereitschaft II mit über 30 Fahrzeugen aus. 
 In Kolonnenfahrt ging es über die Autobahnen bis nach Stade. Hier hatte die dortige Kreisfeuerwehr auch für ihre eigenen Kräfte  ein umfangreiches Programm erarbeitet. Nach einer Stärkung mussten die Feuerwehreinsatzkräfte bis in die Nacht verschiedene Einsatz-Szenarien abarbeiten.  Vom Gefahrgutunfall mit verschiedenen Chemikalien und radioaktiven Stoffen über eingeklemmte Personen und Großbrände mit vermissten Personen:  von allen anwesenden Feuerwehren wurde das komplette Wissen und Können abverlangt.  Übernachtet wurde im Untergrundkrankenhaus auf dem Gelände der FTZ (Feuerwehrtechnischen Zentrale)

Am nächsten Tag ging es dann nach Bützfleth in den dortigen Industrie-Hafen. Pünktlich zum Übungsbeginn begann es dann stark zu regnen. Hier wurden alle Boote per Kran zu Wasser gelassen. Der Ölabwehrzug mit seinen größeren Booten übte hier eine schwierige Wasserförderung aus der Aussenelbe. Für die beiden Gefahrgutzüge waren im Hafengebiet mehrere Übungsszenarien aufgebaut, die gemeinsam mit den Stader Einheiten abgearbeitet wurden. 
Der Gewässerschutzzug und die Taucher hatten an dem abgehenden Fluss Schwinge ein Leck gelaufenes Schiff zu sichern und ein versunkenes Auto zu bergen.
Alle Übungen wurden zur Zufriedenheit der Einsatzleitung abgearbeitet. Nach einem gemeinsamen Mittagessen aus der Feldküche ging es dann wieder in Kolonnenfahrt zurück in die Lüneburger Heimat.

Bild_01: Kolonnenfahrt bei Nacht
Bild_02: „kleines“ Feuerwehrboot(FF Neuhaus)  trifft Ozeanriesen MS Artania, 231m lang, 45000 BRt
Bild_03: Bootslippen  per Industrie-Kran
 
Anhängende Bilder © Alfred Schmidt, stv. Kreispressewart